Licht & FarbenStart: Licht & Farben

Die additive Farbmischung ist eine Methode zur Erzeugung von Farben durch Mischen einer Reihe von verschiedenen Grundfarben (wobei Rot-, Grün- und Blautöne (RGB) die am häufigsten verwendeten sind).

Im Gegensatz zur subtraktiven Farbmischung wird hier Licht unterschiedlicher Wellenlänge auf dieselbe Stelle gelenkt und überlagert (addiert) sich. Als Faustregel gilt: die additive Farbmischung findet bei „selbst strahlenden Lichtquellen“ (aktiv) sowie bei (passiven) Sensoren (Auge, Kamera, etc.) statt.

Die 3 Grundfarben (Rot, Grün, Blau) des RGB Farbraums

Die 3 Grundfarben (Rot, Grün, Blau) des RGB Farbraums. RGB folgt invers der Wellenlänge, mit Rot als die längste, Grün als die mittlere, und Blau die kürzeste.


Ein klassisches Beispiel für die additive Farbmischung ist das überlappende, von mehreren farbigen Scheinwerfen, projizierte Licht, das häufig in der Beleuchtung für Theater, Konzerte, Zirkusvorstellungen und Nachtclubs verwendet wird.
Auch alle Arten von Bildschirmen (Handy, Computer, Fernseher, etc.) sowie Beamer nutzen dieses Prinzip und die zugrunde liegende Technologie (LCD, LED, Plasma, CRT, etc,) macht da keinen Unterschied aus.

Die gesamte Farbpalette, die in jedem additiven Farbsystem verfügbar ist, wird durch alle möglichen Kombinationen aller möglichen Helligkeitswerte jeder Primärfarbe in diesem System definiert.

Die additiven Farbsysteme beginnen mit Dunkelheit. Lichtquellen verschiedener Wellenlängen werden in unterschiedlichen Intensitäten addiert, um Farben zu erzeugen. Normalerweise werden drei Grundfarben (RGB) kombiniert, um das trichromatischen Farbsehen des Menschen zu stimulieren.